PATTAYA, Thailand
Die Touristenpolizei in Pattaya hat vier Transgender-Verdächtige im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Raubüberfall auf eine australische Touristin festgenommen, teilten Beamte am Montag, dem 27. Juli 2026, mit.
Der Vorfall ereignete sich am 27. Dezember 2025, als der 53-jährige Rajinish meldete, dass er in dem beliebten Badeort Pattaya von einer Gruppe Transfrauen angegriffen und ausgeraubt worden sei. Der Überfall erregte aufgrund des potenziellen Schadens für Pattayas internationales Image als Tourismusdestination große Aufmerksamkeit.

Die Ermittler der örtlichen Polizeistation und der Touristenpolizei ließen nicht locker. Nach der Vernehmung des Opfers werteten die Beamten Videoaufnahmen aus und sammelten Zeugenaussagen. Am 29. Juni 2026 erließ das Provinzgericht Pattaya Haftbefehle gegen vier Personen wegen gemeinschaftlichen nächtlichen Raubes und gemeinschaftlicher Körperverletzung mit der Folge körperlicher und seelischer Schäden.

Beamte der Touristenpolizei-Unterabteilung 4, Gruppe 2, Touristenpolizei-Division 1, observierten die Verdächtigen über viele Wochen. Einige waren aus der Gegend geflohen, während andere weiterhin offen in Pattaya lebten.
Die vier wurden wie folgt in Gewahrsam genommen:
– Peerapong, 19, wurde vor einem Wohnhaus in Pattaya festgenommen.
– Phimphisa, 20, wurde ebenfalls vor einem Wohnhaus in Pattaya festgenommen.
– Chanachai, 20, vor einem Restaurant in der Provinz Maha Sarakham festgenommen
– Phongsakorn, 18, wurde in einer Wohnung in der Provinz Ratchaburi festgenommen
Alle vier gaben zu, die in den Haftbefehlen genannten Personen zu sein und auf den Überwachungskameraaufnahmen vom Tatort zu sehen zu sein. Sie bestritten jedoch die in den Haftbefehlen aufgeführten konkreten Anklagepunkte.

Die Verdächtigen wurden den Ermittlern übergeben und müssen sich nun einem Gerichtsverfahren stellen, teilte die Polizei mit.





