Banglamung, Thailand – 17. Juli 2026– Das Büro des Eastern Economic Corridor Policy Committee (EEC-Büro) ist in den Bezirk Banglamung in der Provinz Chonburi gereist, um ein öffentliches Beteiligungsforum zu starten. Ziel ist es, das Bewusstsein und die lokale Beteiligung an den Sonderwirtschaftszonen zu stärken und gleichzeitig nachhaltige Vorteile für die Gemeinden zu gewährleisten.
Die Veranstaltung, organisiert von der Abteilung für Gebiets- und Gemeindeentwicklung des EEC-Büros im Rahmen des Projekts „Beauftragung von Dienstleistern zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Rolle des EEC“ für das Haushaltsjahr 2026, fand im Gemeindesaal des Bezirksamts Banglamung statt. Im Mittelpunkt standen der Aufbau von Verständnis und die Förderung der aktiven Beteiligung von Gemeindevorstehern und lokalen Behörden.

Herr Khamphrai Lao Saen, Bezirkssekretär von Banglamung und Leiter der Abteilung für Sicherheits- und Justizangelegenheiten des Bezirks, leitete die Eröffnungszeremonie.
In seiner Rede hob Herr Khamphrai hervor, dass der Bezirk Banglamung und die Provinz Chonburi wichtige strategische Gebiete im Rahmen des Entwicklungsplans für den Östlichen Wirtschaftskorridor (EEC) darstellen. Die Region hat ein rasantes Wachstum im globalen Tourismus- und Handelssektor erlebt, wodurch neue Möglichkeiten für Beschäftigung, Qualifizierung der Arbeitskräfte und die Generierung lokaler Einkommen entstanden sind.

„Nachhaltiger Erfolg hängt jedoch von echtem Verständnis und der Beteiligung aller Beteiligten ab“, sagte er. „Insbesondere lokale Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle dabei, Informationen zu vermitteln und auf die Bedürfnisse der Einwohner einzugehen, um sicherzustellen, dass die wirtschaftliche Entwicklung Hand in Hand mit Verbesserungen der Lebensqualität, der öffentlichen Gesundheit und des Umweltschutzes geht.“

Das Programm umfasste eine umfassende Präsentation über die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und wichtigsten Projekte des EEC-Büros sowie die positiven Auswirkungen dieser Initiativen auf den Alltag der Bewohner. Besonderes Augenmerk lag auf der geplanten „Sonderwirtschaftszone für spezialisierte medizinische Zentren und umfassende Gesundheitsversorgung – Life Sphere (Pattaya)“, die sich derzeit im Registrierungsverfahren befindet.

Die Referenten erläuterten detailliert die Umweltschutzmaßnahmen, darunter Maßnahmen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die Entsorgung infektiöser Abfälle, Abwasserbehandlungssysteme, Pläne zur Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unterstützung lokaler Gemeinschaftsunternehmen durch die Beschaffung von Rohstoffen und Heilkräutern.
Das Forum bot zudem eine offene Plattform für Gemeindevertreter, um ihre Visionen auszutauschen, lokale Bedürfnisse zu priorisieren und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, der Privatwirtschaft und den Gemeinden zu erkunden. Die Diskussionen umfassten die wirtschaftliche Entwicklung an der Basis, soziale Wohlfahrt und ökologische Nachhaltigkeit.
Das EEC-Büro erklärte, dass das im Rahmen der Veranstaltung gesammelte Feedback analysiert werde, um künftige Entwicklungspläne zu verfeinern und so ein effektiveres und integrativeres Wachstum sowohl für die Region als auch für ihre Bewohner zu gewährleisten.



