Pattaya, Thailand – Die thailändischen Behörden haben im Rahmen einer gemeinsamen Operation zur Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zwei in Pattaya versteckte chinesische Flüchtlinge festgenommen, die beschuldigt werden, in China ein illegales Netzwerk für Leihmutterschaft und Untergrundmedizin geleitet zu haben.
Beamte des Zentralen Ermittlungsbüros (CIB) der Abteilung für Verbrechensbekämpfung nahmen in Zusammenarbeit mit der Einwanderungsbehörde Herrn Yan (43) und Frau Mi (33), beide chinesische Staatsangehörige, fest. Gegen das Paar lagen Fahndungsbescheide der chinesischen Behörden wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einer illegalen Leihmutterschaftsbande vor, die auch nicht lizenzierte medizinische Einrichtungen betrieb.
Die Verdächtigen waren aus China geflohen und hatten sich in Thailand versteckt gehalten. Sie wurden in einem Hotel in Naklua festgenommen. Nach der Festnahme entzogen ihnen die thailändischen Einwanderungsbehörden die Aufenthaltserlaubnis, und sie sollen nun zur Strafverfolgung in die Volksrepublik China abgeschoben werden.

Bildnachweis: CIB



