CHUMPHON, Thailand
Beamte der Autobahnpolizei des Zentralen Ermittlungsbüros haben vier Chinesen festgenommen, die illegal nach Thailand eingereist waren und sich unter die Fahrgäste eines nach Süden fahrenden Reisebusses gemischt hatten. Die Polizei ermittelt nun wegen möglicher Verbindungen der Männer zu kriminellen Betrugsnetzwerken.
Die Festnahmen erfolgten an einem Polizeikontrollpunkt in der Nähe der Autobahnpolizeistation Tha Sae im Bezirk Tha Sae der Provinz Chumphon. Aufgrund eines Hinweises, dass vier verdächtige Chinesen in Richtung Süden unterwegs seien, errichteten Beamte den Kontrollpunkt und durchsuchten den Bus bei seiner Ankunft.

Bei der Kontrolle konnten die vier Männer weder Pässe noch andere gültige Dokumente vorweisen, die ihre Einreise oder ihren Aufenthalt in Thailand erlaubten. Weitere Ermittlungen bestätigten, dass sie keinen legalen Einreisenachweis besaßen, was zu ihrer Festnahme wegen „unerlaubten Aufenthalts im Königreich“ führte.
Die Operation wurde von Polizeigeneralleutnant Natthasak Chaovanasai, dem Kommandeur des Zentralen Ermittlungsbüros, zusammen mit den zuständigen Offizieren geleitet.

Alle vier Verdächtigen gestanden Berichten zufolge bei der ersten Vernehmung, illegal nach Thailand eingereist zu sein und keine gültigen Reisedokumente zu besitzen. Sie wurden festgenommen und zur Polizeistation Tha Sae gebracht, wo das Verfahren eingeleitet wird.
Die Behörden weiten die Ermittlungen nun aus, um Einzelpersonen oder Netzwerke zu identifizieren, die an der Einschleusung der Ausländer ins Land beteiligt sind. Sie prüfen auch mögliche Verbindungen zu grenzüberschreitenden Online-Betrugsoperationen, bisher wurden in diesem Zusammenhang jedoch noch keine weiteren Anklagen erhoben.

Die Polizei erklärte, die Verhaftungen seien Teil eines umfassenderen Vorgehens gegen illegale Einwanderung und der Bemühungen, grenzüberschreitende kriminelle Netzwerke zu zerschlagen, die Thailand möglicherweise als Operationsbasis nutzen.




