Bangkok – Die thailändischen Einwanderungsbehörden haben zwei französische Staatsangehörige festgenommen, die von ihrem Heimatland wegen schwerer internationaler Anklagen gesucht wurden. Dies ist ein schwerer Schlag gegen ein transnationales kriminelles Netzwerk, das in Thailand operiert.
Die Operation, bei der die Verdächtigen in schneller Folge festgenommen wurden, steht im Einklang mit den Anweisungen des Oberbefehlshabers der Königlich Thailändischen Polizei, General Kittirat Phanthaphet, und seines Stellvertreters, General Samran Nuanma, gegen grenzüberschreitende Kriminalität und illegale Einwanderung vorzugehen, insbesondere gegen Personen, deren Aktivitäten der thailändischen Gesellschaft schaden.

Die Behörden hatten einen 35-jährigen Franzosen, der nur als Herr Abdulrahim identifiziert wurde, observiert, da er häufig seine Wohnung wechselte und verdächtige Verhaltensmuster zeigte. Ermittlungen, darunter die Zusammenarbeit mit französischen Strafverfolgungsbehörden, ergaben, dass er mit einem 33-jährigen Freund, Herrn Mustafa, zusammenwohnte.
Gegen beide Männer liegen in Frankreich Haftbefehle vor. Abdulrahim wird zudem per Interpol-Fahndungsaufruf (Red Notice) wegen mutmaßlicher Drogenimporte und -verbreitung, Beteiligung an einer transnationalen kriminellen Organisation, Geldwäsche, Verschwörung zur Verschleierung von aus Drogenhandel stammenden Vermögenswerten und damit zusammenhängender Straftaten gesucht.

Nachdem die Beamten verlässliche Informationen erhalten hatten, dass das Paar in eine Luxuswohnung im Asoke-Viertel im Zentrum von Bangkok gezogen war, handelten sie umgehend. Am 23. Juni 2026 ordnete Polizeigeneralmajor Songprod den Entzug ihrer Aufenthaltserlaubnis im Königreich an und begründete dies mit ihrem Status als verbotene Personen.
Ein Einsatzteam unter der Leitung von Polizeioberstleutnant Ithithon Praset-sak, stellvertretender Leiter der Sonderermittlungseinheit der Einwanderungsbehörde Region 3, und Polizeioberstleutnant Thongthai Phairor führte zusammen mit schwer bewaffneten Ermittlern die Operation durch. Die Verdächtigen wurden in getrennten Stockwerken angetroffen. Die Beamten belehrten sie über den Widerruf ihrer Aufenthaltsgenehmigung und ihre Rechte, bevor sie in Gewahrsam genommen wurden.

Beide Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt und zur weiteren Strafverfolgung an die Ermittlungsabteilung 3 der Sonderermittlungseinheit des Einwanderungsbüros überstellt.



