Pattaya, 31. Mai 2026 – Eine 27-jährige Frau hat eine beunruhigende Schilderung von angeblicher sexueller Belästigung und Stalking durch einen Fahrer einer Fahrdienst-App in Pattaya veröffentlicht, was weitreichende Besorgnis und Forderungen nach strengeren Sicherheitsmaßnahmen auslöste.
Das Opfer, das nur unter dem Namen „May“ bekannt sein möchte, veröffentlichte am 30. Mai 2026 einen Videoclip auf Facebook und schilderte dort detailliert ihre Tortur. Sie beschrieb den Vorfall als extrem beängstigend und psychisch belastend.

Laut May war sie mit einer Freundin und deren Freund in der Walking Street im Süden von Pattaya unterwegs. Die Gruppe bestellte über eine gängige Fahrdienst-App eine Fahrt zurück zu ihrer Unterkunft. Der Fahrer setzte zunächst das Paar ab, woraufhin May sich bereit erklärte, einen Aufpreis zu zahlen, damit er sie allein zu ihrem Hotel brachte.
Nachdem ihre Freunde das Fahrzeug verlassen hatten, änderte sich Mays Aussage zufolge das Verhalten des Fahrers dramatisch. Er soll die Autotüren verriegelt, versucht haben, sie gegen ihren Willen zu berühren, und wiederholt verlangt haben, ihre Tätowierungen zu sehen. Während der gesamten Fahrt kämpfte sie darum, ruhig zu bleiben und suchte nach Möglichkeiten, der Situation zu entkommen.
Nach der Ankunft im Hotel weigerte sich der Fahrer angeblich, die Türen sofort zu öffnen, und bestand auf dem Austausch von Telefonnummern. In der Hoffnung, die Situation zu entschärfen und sicher abreisen zu können, gab May ihre Kontaktdaten an.

Doch das Martyrium ging weiter. Der Fahrer parkte fast eine Stunde lang auf dem Hotelparkplatz und rief sie mehrmals an. Später behauptete er, etwas vergessen zu haben und versuchte, ins Hotel zu gehen, um zu ihrem Zimmer zu gelangen. Glücklicherweise traf Mays ältere Schwester in diesem Moment ein und begann, alles zu filmen. Der Fahrer stieg daraufhin schnell wieder in sein Auto und fuhr davon.
May erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei in Pattaya und forderte eine umfassende Untersuchung sowie rechtliche Schritte gegen den Fahrer. Sie teilte das Video außerdem online, um andere Fahrgäste, insbesondere alleinreisende Frauen, vor den potenziellen Risiken bei der Nutzung von Fahrdiensten zu warnen.
In ihrer Stellungnahme forderte May die Fahrdienstplattform auf, strengere Hintergrundüberprüfungen und Screening-Verfahren für Fahrer einzuführen, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Sie betonte, dass die Kleidung oder der Beruf eines Fahrgastes niemals als Rechtfertigung für Belästigung oder Rechtsverletzungen dienen dürfe.
Der Beitrag hat in den sozialen Medien große Aufmerksamkeit erregt. Viele Nutzer äußerten sich empört und forderten die Behörden auf, den Fall gründlich zu untersuchen und bei Bestätigung eines Fehlverhaltens entschieden rechtliche Schritte einzuleiten. Kommentatoren betonten die Notwendigkeit, ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.



