SRI RACHA, Chonburi – Am Sonntag, den 3. Mai 2026, gegen 7:00 Uhr morgens ereignete sich an der Ampelkreuzung Nong Yai Bu im Unterbezirk Surasak, Bezirk Si Racha, eine Kettenreaktion mit drei Fahrzeugen, bei der zwei Personen schwer verletzt wurden.
Nach Angaben von Rettungskräften des Pure Yang Tai Si Racha Rettungszentrums rammte ein geschlossener Kastenwagen mit vier Rädern das Heck eines Pick-ups der thailändischen Kriegsveteranenorganisation. Durch den Aufprall wurde der Pick-up nach vorn geschoben und gegen einen 24-rädrigen Sattelzug geschoben, der etwa 100 Meter vor der Kreuzung an einer roten Ampel hielt.

Durch die Wucht des Doppelaufpralls wurden Fahrer und Beifahrer des Kastenwagens in dem schwer beschädigten Fahrzeug eingeklemmt. Rettungskräfte, unterstützt von Notfallmedizinern des Somdech Phra Borom Ratchathewi Na Si Racha Krankenhauses und des Phyathai Sriracha Krankenhauses, befreiten die Opfer mit hydraulischen Rettungsgeräten. Die Rettungsaktion dauerte etwa zehn Minuten.
Bei den Verletzten handelte es sich um den 21-jährigen Fahrer des Kastenwagens, Anuwat Luekamhan, und seine 39-jährige Beifahrerin, Sasithorn Nunoen. Beide erlitten schwere Verletzungen an beiden Beinen, die unter den Bedienelementen des Fahrzeugs eingeklemmt waren. Sie wurden umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Der Fahrer des Pick-ups der Kriegsveteranenorganisation, Sergeant Major Pativat Nopkhun, ein Sicherheitsoffizier, blieb unverletzt. Er gab den Ermittlern gegenüber an, an der roten Ampel angehalten und gewartet zu haben, als der Kastenwagen mit hoher Geschwindigkeit von hinten in sein Fahrzeug krachte.

„Ich hatte gerade kurz an der roten Ampel angehalten, als der Kastenwagen mit hoher Geschwindigkeit herankam und mich von hinten heftig rammte“, sagte er. „Durch den Aufprall wurde mein Pickup gegen den Anhänger vor mir geschoben. Ich stieg aus und sah, dass Menschen im Kastenwagen eingeklemmt waren, also rief ich sofort den Rettungsdienst.“
Die Polizei stellte fest, dass an dem Kastenwagen keine Bremsspuren sichtbar waren, was sie zu der Annahme veranlasste, dass der Fahrer am Steuer eingeschlafen sein könnte.
Die Behörden sicherten den Unfallort, dokumentierten die Trümmer und veranlassten das Abschleppen der Fahrzeuge. Eine umfassende Untersuchung zur Klärung der Haftungsfrage und zur Einleitung rechtlicher Schritte ist im Gange.



