Saraburi, Thailand
Ein plötzlicher Sommersturm mit starken Windböen traf am 30. April 2026 das beliebte Wan Lai Songkran-Festival und führte zum Einsturz eines großen Eingangsbogens auf die Konzertbesucher. Dabei gab es einen Todesfall und mehrere Verletzte.
Der Vorfall ereignete sich am frühen Abend auf dem Pong-Siri-Markt im Unterbezirk Khok Sawang. Das Wan-Lai-Fest, ein traditionelles Wasserfest der Region, das üblicherweise nach dem nationalen Songkran-Fest Ende April stattfindet, bot Konzerte von sechs bis sieben bekannten thailändischen Künstlern. Bereits ab etwa 16 Uhr hatten sich zahlreiche Besucher, insbesondere Teenager und junge Erwachsene, versammelt, um sich Plätze in der Nähe des Eingangs zu sichern.

Laut lokalen Medienberichten fegte ein plötzlicher, starker Wind des Sturms (beschrieben als Sommer- oder Vormonsunsturm mit Gewittern) über das Gebiet und riss das überdimensionale Eingangsschild bzw. den Torbogen mit sich. Es stürzte auf nahegelegene Stände und wartende Menschen und verursachte Chaos.
Rettungskräfte und Polizisten der Polizeistation Saraburi Mueang waren schnell vor Ort. Die Behörden meldeten ein Todesopfer: einen 17-jährigen Jungen. Elf weitere Personen wurden verletzt, sechs Frauen und fünf Männer, mindestens eine davon schwer. Alle Verletzten wurden umgehend ins Krankenhaus von Saraburi gebracht. Zu den Verletzungen zählten Schädel-Hirn-Traumata, Knochenbrüche, Prellungen und in einigen Fällen Verbrühungen durch nahegelegene Imbissstände.
Diese Tragödie verdeutlicht die Risiken temporärer Bauten bei Open-Air-Festivals in Thailand während der stürmischen Übergangszeiten, insbesondere bei großem Besucherandrang. Über die Überprüfung der Statik des Bogens oder die langfristige Veranstaltungsplanung lagen zunächst keine Informationen vor. Die Behörden leisteten den Opfern weiterhin Hilfe und ermittelten am 1. Mai die Ursache.



