Startseite Lustige, seltsame, virale und seltsame Nachrichten Student der Thammasat-Universität nach tödlichem Unfall wegen Trunkenheit am Steuer angeklagt...

Ein Student der Thammasat-Universität wurde nach einem tödlichen Unfall in Pathum Thani, bei dem ein Essenslieferant ums Leben kam, wegen Trunkenheit am Steuer angeklagt. In den sozialen Medien lösten mutmaßliche Äußerungen am Unfallort Empörung aus.

Pathum Thani, Thailand

Die Polizei hat Anklage gegen einen 22-jährigen Studenten der Thammasat-Universität wegen Trunkenheit am Steuer erhoben, nachdem er in den frühen Morgenstunden des 1. Mai mit hoher Geschwindigkeit und unter Alkoholeinfluss mit seinem BMW in das Heck eines Motorrads krachte, das von einem 27-jährigen Essenslieferanten gefahren wurde. Dieser war sofort tot. Der Unfall erregte großes Aufsehen, nachdem angebliche laute Beschwerden eines BMW-Insassen über die Fahrzeugschäden und den Tod des anderen Fahrers am Unfallort gefilmt wurden.

Der Unfall ereignete sich gegen 1-2 Uhr nachts auf der Bang Khan-Chiang Rak Straße im Bezirk Khlong Luang. Die eintreffenden Polizisten fanden die Leiche von Herrn Alongkorn etwa 10 Meter von der Aufprallstelle entfernt. Sein Motorrad war am Heck schwer beschädigt, der Helm des Fahrers war weggeschleudert worden. In der Nähe stand ein grauer BMW mit schweren Schäden an der linken Front und einer zersplitterten Windschutzscheibe.

Der Fahrer, der lediglich als Herr Phumin, Student am Sirindhorn International Institute of Technology (SIIT) der Thammasat-Universität auf dem Rangsit-Campus, identifiziert wurde, gab zu, am Steuer gesessen zu haben. Berichten zufolge fuhr das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit, einige Quellen sprechen von fast 200 km/h, als es den Radfahrer von hinten erfasste. Zeugen beschrieben den Fahrer als betrunken und zunächst zögerlich, am Unfallort Details preiszugeben. Er bat darum, erst auf der Polizeiwache aussagen zu dürfen.

Ein Atemalkoholtest auf der Polizeiwache Khlong Luang ergab einen Blutalkoholwert von 93 Milligrammprozent, weit über dem in Thailand geltenden Grenzwert von 50 Milligrammprozent. Die Polizei erhob Anklage wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss und führt die Ermittlungen fort. Seine Mutter hinterlegte später eine Kaution, und er wurde während der Ermittlungsphase freigelassen, da keine Fluchtgefahr bestand. Die Familie soll der Familie des Opfers bereits 100,000 Baht als erste Geste der Entschuldigung gezahlt haben.

Das Opfer, ein Lieferfahrer in Firmenuniform, hatte gerade mit einem Kollegen ein Restaurant verlassen und fuhr voraus, als es zum Zusammenstoß kam. Familienangehörige beschrieben ihn als Hauptverdiener der Familie, zu der auch betagte Eltern und ein kleines Kind gehörten. Sein älteres Geschwisterkind wurde Berichten zufolge weinend am Unfallort gesehen, was den tiefen Schmerz der Familie verdeutlichte.

Der Unfall hat in den sozialen Medien eine Welle der Empörung ausgelöst. Kritisiert wurden vor allem Berichte, wonach der Fahrer oder seine Begleiter mehr Besorgnis über den beschädigten BMW als über den Todesfall geäußert haben sollen. Sätze wie „Mein Auto ist auch Schrott“ und die Frage, wer für den Schaden aufkommen soll, nachdem der andere Fahrer ums Leben gekommen ist, kursierten weithin und heizten die öffentliche Wut weiter an.

Als Reaktion darauf sprachen die Studierendenorganisation der Thammasat-Universität (Rangsit-Zentrum) und das Studierendenkomitee des SIIT der Familie des Opfers ihr tiefstes Beileid aus. Sie bekräftigten erneut ihre entschiedene Ablehnung von Trunkenheit am Steuer in jeglicher Form und riefen die Universitätsgemeinschaft dazu auf, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit und -verantwortung zu stärken. Die Universität kündigte an, strenge Disziplinarmaßnahmen gegen den beteiligten Studenten zu ergreifen.

Diese Tragödie verdeutlicht Thailands anhaltende Probleme mit Alkohol am Steuer und der Verkehrssicherheit, insbesondere im Hinblick auf junge Fahrer und gefährdete Verkehrsteilnehmer wie Motorradfahrer, die einen großen Teil der Lieferfahrer des Landes ausmachen. Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden haben zugesichert, den Fall mit aller Härte des Gesetzes zu verfolgen.

Adam Judd
Herr Adam Judd ist seit Dezember 2017 der Chief of Content, Englisch, von TPN Media. Er stammt ursprünglich aus Washington DC, Amerika, hat aber auch in Dallas, Sarasota und Portsmouth gelebt. Er hat einen Hintergrund im Einzelhandel, im Personalwesen und im Betriebsmanagement und schreibt seit vielen Jahren über Nachrichten und Thailand. Er lebt seit über einem Jahrzehnt als Vollzeitbewohner in Pattaya, ist vor Ort bekannt und besucht das Land seit über 15 Jahren als regelmäßiger Besucher. Seine vollständigen Kontaktinformationen, einschließlich der Bürokontaktinformationen, finden Sie auf unserer Kontaktseite unten. Geschichten senden Sie bitte per E-Mail an Editor@ThePattayanews.com Über uns: https://thepattayanews.com/about-us/ Kontakt: https://thepattayanews.com/contact-us/
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