Sri Racha, Chonburi
In einer nervenaufreibenden und anspruchsvollen Rettungsaktion arbeiteten Rettungskräfte und Krankenschwestern des Krankenhauses Laem Chabang unermüdlich daran, einen 36-jährigen Mann mit einem Gewicht von fast 200 Kilogramm zu retten, der in seinem Haus im Bezirk Sri Racha plötzlich das Bewusstsein verloren hatte.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 5. April 2026, gegen 11:00 Uhr in einem Haus in Moo 5 im Unterbezirk Nong Kham von Sri Racha. Die Rettungseinheit Sawaeng Pratip Sri Racha erhielt einen Notruf wegen eines Mannes, der zusammengebrochen und bewusstlos war, obwohl er anfänglich noch einen Puls hatte.
Bei ihrer Ankunft fanden die Rettungskräfte den Mann, der unter dem Pseudonym Ode geführt wurde, bewusstlos auf einer Bank unter einem Baum liegend vor. Er war oberkörperfrei und trug kurze Shorts im Militärstil. Der Mann, dessen Gewicht auf 170–200 kg geschätzt wurde, hatte bereits aufgehört zu atmen, als die Hilfe eintraf.

Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Reanimation. Aufgrund seiner enormen Größe und seines Gewichts konnten ihn die Angehörigen weder in ein Auto noch in den Krankenwagen heben. Das Team organisierte daher einen Schwerlast-Bergewagen mit Seilwinde und Ladefläche für den Transport.
Fast zehn Rettungskräfte arbeiteten zusammen und nutzten eine Matte als Polsterung sowie ein Spineboard, um den Mann vorsichtig zu bergen. Sie befestigten das Board am Kran des Lkw und hoben ihn mit der Seilwinde auf die Ladefläche. Während des gesamten Hebevorgangs führten die Sanitäter ununterbrochen die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch.
Nachdem der Patient auf dem Rettungswagen gesichert war, kletterten Krankenschwestern und Rettungskräfte auf die Ladefläche des fahrenden Fahrzeugs, um die Reanimation während der gesamten Fahrt zum Krankenhaus Laem Chabang – einer Strecke von über 10 Kilometern – fortzusetzen. Die Operation erforderte äußerste Vorsicht: Der Rettungswagen fuhr langsam, begleitet von einem Krankenwagen des Krankenhauses Laem Chabang und einem Rettungsfahrzeug von vorn und hinten.

Der Stiefvater des Patienten, Herr Somchai Bun Sri Charoen, gab an, der Mann sei am Morgen noch bei Bewusstsein gewesen und habe sich auf eine Bank gesetzt. Plötzlich sei er zusammengebrochen, habe aber zunächst noch geatmet. Die Familie habe um Hilfe gerufen und selbst mit der Reanimation begonnen, als er aufhörte zu atmen.
Der Mann leidet an Adipositas, Bluthochdruck und Diabetes. Er führte einen bewegungsarmen Lebensstil und aß und schlief fast ohne Sport. Zuvor war bei ihm ein Lungenödem diagnostiziert worden. Am Tag vor dem Vorfall klagte er erneut über dieselben Symptome, gab aber gegenüber einem Arzt an, sich besser zu fühlen. Am Morgen des Vorfalls schien er fit genug, um nach draußen zu gehen, weshalb die Familie nicht mit einer so raschen Verschlechterung seines Zustands rechnete.
Der Rettungswagen-Service leistete kostenlose Hilfe. Dank der koordinierten Zusammenarbeit zwischen Rettungskräften, Krankenhauspflegepersonal und dem Schwergeräteteam konnte der Patient trotz der logistischen Herausforderungen aufgrund seiner Größe sicher transportiert werden.
Der Mann wurde erfolgreich ins Krankenhaus von Laem Chabang gebracht, wo er weiterhin medizinisch behandelt wird und sich Berichten zufolge erholt. Die Pflege- und Rettungsteams wurden online für ihre Arbeit vielfach gelobt.
Die Pattaya News werden weitere Aktualisierungen veröffentlichen, sobald mehr Informationen verfügbar sind.



