Chonburi, 7. Dezember 2025 – Gegen 9:00 Uhr heute Morgen beobachteten Reporter, wie hohe Springfluten dazu führten, dass Meerwasser auf mehrere Straßen im Stadtzentrum von Chonburi überschwemmt wurde und die Straßen während eines eigentlich entspannten Wochenendes in vorübergehende Wasserwege verwandelte.
Am stärksten betroffen war die Küstenstraße in der Nähe des Bezirksamts Chonburi. Dort erreichte das Meerwasser eine Tiefe von 30 bis 50 Zentimetern und erstreckte sich über mehr als 500 Meter bis zum Gemeindepavillon Sala Ruamjai Chon. Trotz der Überschwemmung konnten kleinere Fahrzeuge und Motorräder die Straße langsam passieren.
Zu den weiteren betroffenen Straßen gehörten die Straße hinter dem Chonburi Municipal Stadium und die Straße hinter dem Büro der Chonburi Provincial Administrative Organisation (PAO), eine vielbefahrene Durchgangsstraße, die in verschiedene Richtungen führt, unter anderem zum Mangroven-Naturlehrpfad. Der Verkehr war auf diesen Straßen zwar weiterhin möglich, doch viele Autofahrer, insbesondere Fahrer neuerer Fahrzeuge oder Elektroautos, mieden die überfluteten Abschnitte aus Angst vor Schäden an der Elektrik durch das Salzwasser.
Einige Autofahrer entschieden sich für Umwege über alternative Routen, als sie den steigenden Meeresspiegel bemerkten.
Herr Nisit Ocharoen, ein 52-jähriger Motorradtaxifahrer auf dem Nachtmarkt vor dem Provinzgericht, erklärte Reportern, dass es in der Gegend regelmäßig zu Gezeitenüberschwemmungen komme. „Das passiert jedes Jahr im Dezember, wenn die Nordostmonsunwinde einsetzen. Normalerweise haben wir drei bis vier Tage im Jahr solche Überschwemmungen. Das Wasser bleibt nicht lange stehen, es geht nach einer Weile zurück und die Straßen trocknen wieder ab“, sagte er.
Er fügte hinzu, dass die heutige Flut nicht so hoch sei wie die gestrige und riet Autofahrern, ihre Fahrzeuge sofort nach der Durchfahrt durch Meerwasser zu waschen, da das Salz schnell zu Rost führen könne.
Die lokalen Behörden haben noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben, aber die Anwohner sagen, sie seien an das saisonale Phänomen gewöhnt und erwarten, dass das Wasser innerhalb der nächsten ein bis zwei Tage zurückgeht.




