PATTAYA, Thailand – Am 24. August 2025 um 8:50 Uhr erhielt die Polizei der Polizeiwache Pattaya City eine verzweifelte Meldung von Anwohnern, die behaupteten, die Leiche eines Babys sei am Straßenrand in der Nähe eines Motorradhändlers an der South Pattaya Road zurückgelassen worden. Beamte und Rettungskräfte der Sawang Boriboon Thammasathan Foundation eilten zum Unfallort, um den Vorfall zu untersuchen.
Der Vorfall ereignete sich vor einem dreistöckigen Wohnhaus, in dessen Erdgeschoss sich ein Ausstellungsraum für klassische Motorräder befand. Eine Menge alarmierter Schaulustiger hatte sich sichtlich erschüttert in der Nähe eines Zauns am Gebäude versammelt. Die Polizei sperrte das Gebiet ab und verwehrte den Zugang, während Rettungskräfte eine erste Inspektion durchführten.

In einer schwarzen Plastiktüte fanden die Ermittler etwas, das wie ein Babyarm aussah und die Zuschauer schockierte. Bei näherer Betrachtung stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei der „Leiche“ um eine täuschend echte Gummipuppe handelte, die einem Baby nachempfunden war. Der Fund löste in der Menge Gelächter und Erleichterung aus.
Der 33-jährige Farid Khantawithi, der den Vorfall meldete, erzählte den Pattaya News, dass ihm am Nachmittag ein ausländischer Mann mittleren Alters aufgefallen sei, der verdächtig in der Gegend herumlungerte, sich aber nichts dabei gedacht habe. Später am Abend, als er wieder vorbeiging, entdeckte er die schwarze Tasche am Zaun. Als er etwas bemerkte, das wie ein Kinderarm aussah, war er entsetzt, da er glaubte, es handele sich um eine echte Leiche, und alarmierte sofort die Behörden.

Wer die lebensechte Puppe am Tatort zurückgelassen hat, ist sich der Polizei noch immer nicht sicher. Ihr realistisches Aussehen löste unter den Anwohnern Panik aus, da sie sie für ein totes Kleinkind hielten. Die Behörden prüfen nun die Aufnahmen der nahegelegenen Überwachungskameras, um die für den Vorfall verantwortliche Person zu identifizieren.




