Bangkok, 24. August 2025 – Thailands Innenminister Phumtham Wechayachai hat die Gouverneure des Landes und die Stadtverwaltung von Bangkok (BMA) angewiesen, sich auf die möglichen Auswirkungen des tropischen Sturms Kajiki vorzubereiten, der seit heute Nachmittag zum Taifun hochgestuft wurde und derzeit im Südchinesischen Meer an Stärke gewinnt. Als Direktor des Nationalen Kommandozentrums für Katastrophenvorsorge und -minderung betonte Phumtham das Engagement der Regierung für die öffentliche Sicherheit und stellte rund um die Uhr Notfalldienste bereit, um den betroffenen Gemeinden zu helfen.
Nach Angaben des thailändischen Wetterdienstes befindet sich der tropische Sturm Kajiki etwa 570 Kilometer von Dong Hoi, Vietnam, im oberen Südchinesischen Meer. Auf seinem Weg nach Westen wird erwartet, dass der Sturm schwere Regenfälle, heftige Winde und mögliche Überschwemmungen in Teilen Thailands, insbesondere im Norden und Nordosten, mit sich bringt. Die Behörden warnen vor rauer See und Sturmfluten in den Küstengebieten und fordern die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf. Obwohl Thailand und der hohe Norden nicht direkt betroffen sein werden, werden die damit verbundenen Regenfälle und Winde viele Gebiete, insbesondere im Norden, beeinträchtigen. Insbesondere Chonburi wird voraussichtlich nicht stark betroffen sein.

Phumtham hat die lokalen Behörden angewiesen, Katastrophenschutzpläne zu aktivieren. Dazu gehören der Einsatz von Notfallteams, die Bevorratung lebenswichtiger Güter und die Einrichtung von Evakuierungszentren, wo nötig. Die BMA wurde beauftragt, die Abwassersysteme Bangkoks freizuhalten, um das Risiko von Überschwemmungen in der Hauptstadt zu verringern, die bei starkem Regen immer wieder auftreten.
Thailand erholt sich derzeit noch von den jüngsten monsunbedingten Überschwemmungen in mehreren Provinzen. Die Regierung hat Nothilfefonds zur Unterstützung der betroffenen Regionen bereitgestellt. Weitere Ressourcen werden nun mobilisiert, um den Auswirkungen von Kajiki entgegenzuwirken.

Beiträge in den sozialen Medien spiegeln die wachsende Besorgnis der Bevölkerung wider. Nutzer berichten über den Verlauf des Sturms und die lokalen Vorbereitungen. Ein Nutzer in Chiang Mai berichtete, dass die lokalen Behörden Sandsäcke an die Bewohner hochwassergefährdeter Gebiete verteilten, während ein anderer in Bangkok von erhöhter Aktivität an den Entwässerungskanälen berichtete. Diese Berichte aus der Bevölkerung decken sich mit offiziellen Erklärungen, die die Bewohner auffordern, die Wetterberichte zu verfolgen und etwaigen Evakuierungsanordnungen Folge zu leisten.
Die thailändische Regierung hat sich außerdem mit regionalen Partnern, darunter Vietnam und Laos, abgestimmt, um meteorologische Daten auszutauschen und eine einheitliche Reaktion auf den Sturm sicherzustellen. Kajiki wird voraussichtlich auf seinem Weg ins Landesinnere schwächer werden, könnte aber in Thailands ländlichen und städtischen Gebieten immer noch für Störungen sorgen.

Den Einwohnern wird geraten, sich über offizielle Kanäle zu informieren, ihr Eigentum zu sichern und Reisen in Hochrisikogebiete zu vermeiden. Die Notfall-Hotlines sind weiterhin aktiv, und das Nationale Kommandozentrum hat der Öffentlichkeit versichert, dass im Falle von Schäden durch den Sturm rasche Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden.
Für weitere Informationen werden das thailändische Wetteramt und die BMA regelmäßige Briefings bereitstellen, wenn Kajiki näher rückt.

Der tropische Sturm Kajiki wird voraussichtlich vom 55. bis 24. August 27 in 2025 Provinzen Thailands schwere bis sehr schwere Regenfälle und möglicherweise Sturzfluten verursachen. Die betroffenen Provinzen erstrecken sich laut der thailändischen Wetterbehörde und anderen Quellen über mehrere Regionen:
**Nördliche Region**: Nan, Lampang, Phrae, Tak, Sukhothai, Uttaradit, Kamphaeng Phet, Phichit, Phitsanulok, Phetchabun, Phayao, Chiang Rai, Lamphun, Chiang Mai, Mae Hong Son.
**Nordöstliche Region**: Nong Khai, Bueng Kan, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Chaiyaphum, Khon Kaen, Kalasin, Mukdahan, Udon Thani, Loei.
**Zentrale Region**: Suphan Buri, Kanchanaburi, Ratchaburi, Lop Buri.
**Östliche Region**: Nakhon Nayok, Prachin Buri, Chanthaburi, Trat, Rayong.
**Südliche Region (Ostküste)**: Phetchaburi, Surat Thani (nördliche Teile), Nakhon Si Thammarat (südliche Teile).
**Südliche Region (Westküste)**: Ranong, Phang Nga, Phuket.
**Bangkok und Umgebung**: Auch in Bangkok und Umgebung wird mit starken Regenfällen gerechnet, insbesondere am Nachmittag und Abend.
In diesen Provinzen besteht aufgrund der starken Regenfälle des Sturms und eines verstärkten Südwestmonsuns die Gefahr von Sturzfluten und Erdrutschen, insbesondere in tiefer gelegenen Gebieten, in der Nähe von Vorgebirgen oder entlang von Wasserstraßen.



