Das Regionalkommando der 2. Armee berichtete, dass die kambodschanische Seite gegen das Waffenstillstandsabkommen verstoßen habe. In mehreren Gebieten kam es zu Unruhen und Waffenangriffen. Die thailändische Seite reagierte entsprechend auf die Situation. Bezüglich eines Treffens zwischen den Anführern militärischer Einheiten in der Region erklärte ein Armeesprecher, die Durchführung des Treffens sei bis auf Weiteres verschoben.
Die Königlich Thailändische Armee erhielt einen Bericht des 2. Armeegebietskommandos zur Lage entlang der thailändisch-kambodschanischen Grenze. Nachdem die thailändische Seite nach 24:00 Uhr das Waffenstillstandsabkommen eingehalten und die Lage an der Front genau beobachtet hatte, meldeten Militäreinheiten in der Region mehrere kambodschanische Militäreinsätze in der Nacht bis zum Morgengrauen.
In mehreren Gebieten, darunter Chong Bok, Chong Anma, Sam Tae, Prasat Ta Kwai und Phu Ma Kheua, kam es zu Unruhen und dem Einsatz unterstützender Waffen, die auf thailändisches Territorium feuerten. Die thailändische Seite reagierte auf die Situation mit der Entsendung von Fronttruppen und dem Einsatz unterstützender Waffen, um die kambodschanischen Militäroperationen zu unterdrücken.
Die Königlich Thailändische Armee stellte klar, dass sich die thailändische Seite strikt an die genannte Vereinbarung gehalten habe, indem sie mit aufrichtigen Absichten und unter strikter Einhaltung der zwischen beiden Regierungen vereinbarten gegenseitigen Verpflichtungen unmittelbar zum festgelegten Zeitpunkt einen Waffenstillstand im thailändisch-kambodschanischen Grenzgebiet umgesetzt habe.
Es ist jedoch zutiefst bedauerlich, dass die thailändische Seite zum vereinbarten Zeitpunkt weiterhin feststellte, dass die kambodschanische Seite an mehreren Punkten Waffen eingesetzt hatte, um thailändisches Territorium anzugreifen. Dies stellt einen vorsätzlichen Verstoß gegen das Abkommen dar, mit der Absicht, das System des gegenseitigen Vertrauens zu zerstören. Die Königlich Thailändische Armee verurteilt daher solche Aktionen und hält es für notwendig, im Rahmen des legitimen Rechts auf Selbstverteidigung angemessene Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen. Die Königlich Thailändische Armee bekräftigt, dass die thailändische Seite militärische Gewalt nicht für Aggression, sondern zur Verteidigung gegen Übergriffe und zur Wahrung der nationalen Souveränität gemäß internationalen Regeln eingesetzt hat.

Darüber hinaus gab der Armeesprecher bekannt, dass das für heute Morgen geplante Treffen zwischen den Anführern der Militäreinheiten beider Seiten bis auf Weiteres verschoben wurde.
PR-Zentrum der Königlich Thailändischen Armee, Sprecherteam der Armee, 29. Juli 2025



