BANGKOK, 28. Juli 2025 – Die Königlich Thailändische Armee hat die Vorwürfe Kambodschas über den Einsatz chemischer Waffen bei einem kürzlich erfolgten Angriff vehement zurückgewiesen und als „Fake News“ abgetan. Thailändische Militärvertreter haben die Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, die vom kambodschanischen Militär vorgelegten Beweise seien irreführend und stellten die Fakten falsch dar.
Kambodschas Militär veröffentlichte kürzlich Fotos, die angeblich die Folgen eines Chemiewaffenangriffs zeigen. Die Königlich Thailändische Armee entgegnete jedoch, dass diese Bilder in Wirklichkeit von einem Waldbrand in Kalifornien im Januar 2025 stammen und keinen Bezug zu militärischen Operationen mit Beteiligung Thailands haben.
In einer am Montag veröffentlichten Erklärung verurteilte ein Sprecher der Königlich Thailändischen Armee die Anschuldigungen als gezielten Versuch, Fehlinformationen zu verbreiten. „Diese Behauptungen sind haltlos und erfunden. Die von den kambodschanischen Behörden verbreiteten Fotos stammen eindeutig von einem unabhängigen Vorfall in Kalifornien und nicht von Aktionen thailändischer Streitkräfte“, sagte der Sprecher.
Das thailändische Militär forderte ein Ende der Verbreitung falscher Informationen und forderte internationale Beobachter auf, die Herkunft der Bilder zu überprüfen. In der Erklärung bekräftigte Thailand zudem seine Verpflichtung, internationale Gesetze und Konventionen zum Einsatz von Waffen in Konflikten einzuhalten.
Die Spannungen zwischen Thailand und Kambodscha sind aufgrund von Grenzstreitigkeiten immer wieder aufgeflammt, doch dieser jüngste Vorwurf markiert eine weitere Eskalation der Rhetorik. Die Königlich Thailändische Armee hat signalisiert, sie sei offen für einen Dialog, um das Problem zu lösen und weiteren Missverständnissen vorzubeugen.
Bislang haben die kambodschanischen Behörden nicht auf Thailands Gegenargument reagiert. Die Situation wird weiterhin genau beobachtet, da beide Länder die diplomatischen Folgen der Kontroverse bewältigen müssen.




