Die thailändische Einwanderungsbehörde hat im Zuge einer grenzüberschreitenden Razzia in der Küstenstadt Pattaya zwei Ausländer festgenommen. Am 17. Juli 2025 nahm die Behörde unter der Leitung von Generalleutnant Panumas Boonyalak und mit Unterstützung eines Teams hochrangiger Beamter Hauptverdächtige ins Visier, die im Zusammenhang mit internationalen kriminellen Aktivitäten gesucht wurden.
Die erste Festnahme betraf Herrn Sun, einen 39-jährigen Chinesen, der wegen Drogendelikten und illegalem E-Zigaretten-Vertrieb gesucht wurde. Die Beamten trafen ihn in einer Wohnung in Huai Yai, Bezirk Banglamung. Er versuchte zu fliehen, indem er auf das Dach kletterte, wurde aber schnell festgenommen. Die Behörden stellten fest, dass er sein Visum um mehr als 15 Tage überschritten hatte, und leiteten nach thailändischem Recht ein Verfahren zu seiner Abschiebung ein.

Im zweiten Fall wurde der 60-jährige südkoreanische Staatsbürger Sung in einem gemieteten Zimmer in der Sukhumvit Pattaya Soi 71 festgenommen. Gegen Sung liegt eine Red Notice von Interpol vor, da er angeblich den Schmuggel von Crystal Meth nach Südkorea organisiert hat.
Die Ermittler gaben bekannt, dass er Komplizen angewiesen hatte, 180 Gramm der Droge in Lebensmittelbehältern zu verstecken und sie zum internationalen Flughafen Incheon zu transportieren. Wäre der Schmuggel erfolgreich gewesen, hätte er über 18 Millionen koreanische Won erbeutet werden können. Außerdem hielt er sich seit über zwei Jahren illegal in Thailand auf.

Gegen beide Personen wurde Anklage nach thailändischem Recht erhoben und die Behörden stimmen sich mit ihren internationalen Partnern über weitere rechtliche Schritte ab, darunter Auslieferung und erweiterte Ermittlungen gegen die damit verbundenen kriminellen Netzwerke.



