PRESSEMITTEILUNG:
Die USA haben einen Einfuhrzoll von 36 Prozent auf alle Waren aus Thailand bestätigt, der am 1. August 2025 in Kraft treten soll. US-Präsident Donald Trump informierte Vizepremierminister Suriya Jungrungreangkit in einem offiziellen Schreiben vom 7. Juli offiziell darüber und verwies auf die Notwendigkeit, das Handelsungleichgewicht zwischen den beiden Ländern zu beheben. Das Dokument warnte, dass Versuche, Waren über Drittländer zu leiten, um Zölle zu umgehen, zu zusätzlichen Strafen führen würden.
Die Ankündigung folgte auf frühere Gespräche zwischen thailändischen und amerikanischen Regierungsvertretern. Im April hatte Trump einen Basiszoll von 10 Prozent auf Importe aus Ländern mit Handelsüberschüssen gegenüber den USA eingeführt, darunter auch Thailand. Obwohl Thailand eine 90-tägige Fristverlängerung erhielt, um eine sofortige Durchsetzung zu vermeiden, sieht sich das Land nun mit einem der höchsten Zollsätze aufgrund der neuen Politik konfrontiert.
Thailand reagierte darauf mit der Vorlage eines überarbeiteten Handelsangebots an die USA. Vizepremierminister Pichai Chunhavajira erklärte, das aktualisierte Angebot sehe Pläne vor, Thailands Handelsüberschuss mit den USA innerhalb von fünf Jahren um 70 Prozent zu reduzieren. Es sieht außerdem erhöhte Importe amerikanischer Agrar-, Energie- und Luftfahrtprodukte vor. Gleichzeitig sollen Störungen für inländische Produzenten durch die Auswahl nicht in Thailand hergestellter Produkte minimiert werden.
Die thailändische Regierung hat zudem Maßnahmen zum Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse und zur Verbesserung der Handelsverfahren vorgeschlagen. Dazu gehören die Straffung der Zollverfahren, die Öffnung neuer Investitionskanäle und die Ermutigung thailändischer Unternehmen, Chancen auf dem US-Markt zu prüfen. An den Verhandlungen waren amerikanische Regierungsbehörden, private Investoren und Handelsvertreter beider Seiten beteiligt.
Präsident Trump deutete an, dass der 36-prozentige Zoll je nach Thailands künftiger Handelspolitik angepasst werden könnte. Vergeltungszölle auf US-Waren würden zu zusätzlichen Strafen für thailändische Exporte führen. Da die Frist für die Einführung neuer Zölle näher rückt, führen thailändische Beamte weiterhin Gespräche, um eine Lösung zu finden, die die nationalen Interessen schützt und gleichzeitig den Zugang zu wichtigen Exportmärkten sichert.
Das Vorstehende ist eine Pressemitteilung der PR-Abteilung der thailändischen Regierung.



