Thailändische Polizei verhaftet 8 chinesische Verdächtige und beschlagnahmt 91 Telefone im Rahmen eines mutmaßlichen Callcenter-Betrugs

Yasothon, Thailand

Am 4. Februar 30 um 19:2025 Uhr morgens verhaftete die Einwanderungspolizei von Yasothon zehn Verdächtige – acht chinesische Staatsbürger und zwei Thailänder – am Busbahnhof von Yasothon. Die Gruppe hatte 10 Mobiltelefone dabei und war angeblich illegal nach Thailand eingereist.

Die Behörden waren von einem besorgten Bürger auf einen Schmuggelangriff auf einer Buslinie zwischen Bangkok und Khemmarat aufmerksam geworden. Bei einer genaueren Untersuchung stellte die Polizei fest, dass zwei chinesische Verdächtige ihre Visa überschritten hatten, während zwei weitere keinen Pass besaßen. Sie wurden wegen illegaler Einreise und Überschreitung ihrer Visa angeklagt.

Die beiden thailändischen Busfahrer gaben Berichten zufolge zu, die Gruppe in Saraburi abgeholt und nach Ubon Ratchathani gebracht zu haben. Die chinesischen Verdächtigen behaupteten über einen Dolmetscher, sie seien auf dem Weg zur Arbeit gewesen und bestritten, die Telefone zu besitzen.

Die Polizei vermutet, dass sie mit Callcenter-Betrügereien in Verbindung stehen, da die Gruppe in Richtung Khemmarat unterwegs war, einem Grenzbezirk in der Nähe von Laos. Die Behörden gehen davon aus, dass sie vor anhaltenden Razzien geflohen sind, und ermitteln derzeit weiter.

Yasothon, tief im Nordosten Thailands gelegen, ist bekannt für sein berühmtes jährliches Raketenfestival im Mai, zieht außerhalb dieser Zeit jedoch im Allgemeinen nur sehr wenige ausländische Touristen oder Besucher an.